Staatssekretär Metz steht am Rednerpult

Digitale Konferenz der Runden Tische 2021

Häusliche Gewalt und Digitalisierung - neue Gewaltformen, aber auch neue Möglichkeiten zur Hilfe

Am 4. Februar 2021 fand die diesjährige Konferenz der Runden Tische statt, bei der Vertreterinnen und Vertreter aller hessischen Arbeitskreise gegen häusliche Gewalt zu einem gemeinsam Arbeitstreffen zusammenkamen. Aufgrund der Pandemie-bedingten Kontaktbeschränkungen war eine Durchführung der Konferenz als Präsenzveranstaltung in diesem Jahr nicht möglich. Mit Unterstützung des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e. V. (MuK) gelang jedoch eine digitale Umsetzung der Konferenz. Auch thematisch passte diese Umsetzungsform: So widmete sich die Konferenz in diesem Jahr dem spannenden Schwerpunktthema „Häusliche Gewalt und Digitalisierung – neue Gewaltformen, aber auch neue Möglichkeiten zur Hilfe“.

Termindetails

"Nach einem virtuellen Grußwort von Frau Staatsministerin Kühne-Hörmann stellte zunächst Frau Prof. Dr. Barbara Kavemann den von ihr mitentwickelten onlinebasierten Fortbildungskurs „Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt – ein Interdisziplinärer Online-Kurs“ vor. Im Anschluss komplettierte Frau Birgit Knatz vom Institut für Online-Beratung den Vormittag mit einem Vortrag zum Thema „Einführung in die Online-Beratung“.

Am Nachmittag bestand für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich nach Interesse in einem der vier parallel stattfinden Workshops zu einem spezifischen Themenkomplex weiter auszutauschen. Hierzu wurden digital sog. Breakout-Rooms eingerichtet:

Unter dem Titel „Like it – Wie digitale Kommunikation gelingen kann“ gab Frau Ilona Einwohlt vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e.V. (MuK) einen Einblick in die Medienwelten von Jugendlichen, reflektierte mit dem Teilnehmenden ihre eigene Medienkompetenz und gab praktische Tipps rund um die verantwortungsvolle Mediennutzung im privaten wie professionellen Lebensbereich.

Weiterhin leitete Frau Kriminalhauptkommissarin Antje Marschall vom Polizeipräsidium Frankfurt am Main einen Workshop zum Thema „Smartphone / Netzwerk / Internet - Strafrechtlich relevante Phänomene und [Schutz-]Möglichkeiten“. Sie klärte darin über aktuelle Entwicklungen zu digitalen Gewaltformen auf und zeigte auch, wie Betroffene sich gegen diese belastenden Gewaltformen schützen und wehren können.

Im dritten Workshop teilten Frau Dipl. - Sozialpädagogin (FH) Angela Merkle und Herr Sozialpädagoge B.A Bernhard Gfaller ihre „Erfahrungsberichte zum Kurs „Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt – ein Interdisziplinärer Online-Kurs“ mit den Teilnehmenden und gaben so auch nochmal einen ganz praktischen Einblick in den am Vormittag von Frau Prof. Dr. Kavemann vorgestellten Kurs.

Schließlich rundete der „Erfahrungsbericht zur Online-Beratung von gewaltbetroffenen Frauen“, den Frau Birgitt Schnitzler vom Verein Frauen helfen Frauen e.V., Beratungs- und Interventionsstelle in Frankfurt am Main gab, die Einführung zum Thema vom Vormittag ab. Hier konnten sich die Interessierten nochmal konkret zur praktischen Umsetzung sowie zu Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Online-Beratung austauschen.

Schließlich kamen alle Teilnehmenden nochmal zu einem Abschlussplenum zusammen, in dem zu jedem Workshop ein zusammenfassendes Feedback gegeben wurde.

Insgesamt konnten durch die digitale Umsetzung der Konferenz mehr Akteure erreicht werden, als dies bei einer Präsenzveranstaltung möglich gewesen wäre.“

Grußwort der Ministerin - https://youtu.be/rR3CYWg4OsUÖffnet sich in einem neuen Fenster
Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt – ein Interdisziplinärer Online-Kurs  - https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster
Institut für Online-Beratung - https://www.schreiben-tut-der-seele-gut.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster
Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e.V. (MuK) - https://www.muk-hessen.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster